Investieren statt hohe Ökostrom-Umlage zahlen

Mit kleinen Windkraftanlagen die persönliche Ökostrum-Umlage verringern

Alle Bürger dieses Landes glaubten der Bundeskanzlerin, als sie den Verbrauchern die Energiewende schmackhaft machen wollte. Die Kosten für die Ökostrom-Umlage sollten auf dem Niveau von 3,5 Cent stabilisiert werden.

Zu dem Zeitpunkt war es sicher zum Teil vertretbar, die Energiewende den Verbrauchern so zu verkaufen, sonst wäre sicherlich ein Widerstand vorprogrammiert gewesen. Leider wurden auch Fehler gemacht. Von vorausschauenden Politikern kann jedoch keine Rede sein. Die Wirtschaftlichkeit, besser die Bezahlbarkeit wurde außer Acht gelassen. Jetzt soll wieder im Nachinein eine Nachbesserung des EEG erfolgen.

Wie sollen sich Unternehmer auf ständige Nachbesserungen und Änderungen von Rahmenbedingungen einstellen, wenn bestehende Gesetze und Rahmenbedingungen befolgt werden?

Der Umweltminister denkt über eine Mengenbegrenzung zum Ausbau der erneuerbaren Energien nach. Nachdenken ist gut. Man stelle sich mal die Investoren vor, die in Windkraftanlagen investieren wollen.

Eine Investitionsplanung und Errichtung einer Windkraftanlage kann schon mal 2 Jahre inklusiv aller Genehmigungen in Anspruch nehmen. Wie soll dabei eine Zubaubegrenzung funktionieren, wenn es in der Bundesrepublik verschiedene Bauordnungen und regionale Verordnungen und Zulassungsbeschränkungen gibt? Eine Windkraftanlage ist eine hohe Investition und kann nun mal nicht wie Solaranlagen ohne Genehmigungen und mit Bauanzeigen errichtet werden.

Welche Alternativen gibt es aber zur Senkung der Ökostrom-Umlage? 

  1. Stromsteuern senken
    Mit diesen Maßnahmen können kurzfristig den Verbrauchern Steuern erspart werden. Stehen weitere Erhöhungen der Ökostromzulagen an, nützt keine Stromsteuersenkung mehr. Es ist ein Einmaleffekt.
  2. Langfristig die Energiewende organisieren
    Diese Organisation hätten sich die Bundesbürger von Beginn an vorgestellt. Es ist verwunderlich, das heute aus dem Umweltministerium diese Maßnahmen genannt werden. Scheinbar sind sich Politiker nicht bewußt, welche Aufgaben und Verantwortungen sie tragen müssen. Eine langfristige Organisation der Energiewende ist das A und O um die Ziele zu erreichen.
  3. Änderung des EEGUrplötzliche Änderungen sind immer schädlich für Planungen und Umsetzungen. Hier ist ein rechtzeitiges „Gesetzmanagement“ gefragt.
  4. Energie Sparen Verbraucher sollen weiter informiert werden. Die kostenlose Energieberatung für alle Verbraucher einzuführen ist eine Jobbeschaffungsmaschine. Aber wer zahlt die Kosten? Legt man die Kosten für die Energieberater um, müßte die Ökostromumlage ebenfalls erhöht werden.
  5. Investieren in kleine Windkraftanlagen und selbst Strom erzeugen und verbrauchen Eine effektive Maßnahme. Sowohl Solarstrom als auch Windstrom kann selbst erzeugt und verbraucht werden.


Warum wird eine Solaranlage mit 10 Kw/p gebaut, wenn ein Haushalt nur ca 300 bis 600 Watt durchschnittlich pro Stunde verbraucht. Die Anlagen können kleiner sein und effektiver für den Eigenverbrauch vorgerüstet sein. Überteuerte Wechselrichter werden für den Eigenverbrauch nicht mehr benötigt. Außerdem fördert das EEG nicht mehr ausländische Unternehmen, die nicht in der EU sind.

Günstiger wäre es Einmalzuschüsse für 1-2 kw/p Anlagen auszuloben. Dann wird nichts ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist und die Verbraucher sparen von Beginn an höhere Energiekosten.

Kleine Windkraftanlagen
Wurden bisher nicht gefördert, wie z.B. Solaranlagen. Mit beispielhaften Einmalzuschüssen und der Energiegewinnung  für den Eigenverbrauch sparen Verbraucher erheblich Kosten ein.  Die hohen Kosten für Einspeisewechselrichter können entfallen.

Alternativen sind vorhanden. Eine gute Abstimmung ist erforderlich um wirkungsvoll die Kosten der Energiewende begrenzen zu können.

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